Den Übergang mangen …
… ist ziemlich anspruchsvoll. Wenn den Spruch: “Wir mögen Veränderungen … solange sie uns selbst nicht betreffen” noch nicht gehört hatte, kann sich leicht an eigene Übergänge erinnern. Zumindest eine - die Pubertät - bleibt keinem von uns verschlossen. Man kennt das Gefühl, dass man irgendwie dazwischen ist und vor allem dass die Umgebung auf einmal nicht so richtig weiß, wie man einzustufen ist, was man einem zumuten kann. Kurzum. Es ist anders und egal wie man es sich wünscht, zurück oder um herum kann man nicht so richtig.
Übergänge und noch öfter Schnittstellen begegnen uns dann im Berufsleben. In der letzen Zeit besonders oft. Quereinsteiger, Zeitarbeiter, Auslandspraktika, Projektarbeit. Bis man hier eine Routine entwickelt, kann es ziemlich lange dauern und diese Übergangszeit wird als sehr hart empfunden. Wie kann man sie am besten managen?
Erstmal ist es gut zu wissen, was auf uns zukommt. Es wird eine Verunsicherung sein, die durch mangelnde Praxis kommt. Wir werden Menschen und Situationen begegnen, die wir nicht kennen und die uns nicht kennen. Wir erfahren sicherlich einen allgemeinen Rahmen, wie etwa immer freundlich den Angekommenen begrüßen und nach dem Anliegen fragen. Oder am Vorabend zum Ausstellungsraum kommen und die gelieferten Tools, Roll Up Banner, Displays komplett aufbauen. Nur wie geht man mit den Abweichungen, Ausnahmesituationen um? Oder noch wichtiger, wie unterscheidet man eine uns unbekannte Standardsituation von einer Ausnahme oder einem Crash? Was steht eigentlich hinter den Floskeln, die man auswendig zu lernen hat, ohne das man sie versteht?
Das sind Fragen, die uns verunsichern und uns schwer machen. Die sind sehr verwandt oder gleich mit kognitiven Dissonanzen . Ein eleganter Begriff, der uns leider nicht weiter hilft. Obwohl wir uns damit viel beschäftigen. Es hilft nur eins: “Einfach durch.”





